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Windows 10 Supportende: Was Unternehmen jetzt tun sollten.

Microsoft hat den regulären Support für Windows 10 am 14. Oktober 2025 beendet. Wer noch Windows-10-Rechner im Einsatz hat, sollte die Umstellung jetzt planen – geordnet statt unter Zeitdruck.

Von Josua Stricker · Aktualisiert am 29.10.2026

Kurzantwort: Seit dem 14. Oktober 2025 erhält Windows 10 keine regulären Sicherheitsupdates mehr. Unternehmen sollten verbleibende Geräte auf Windows 11 umstellen oder ersetzen. Kostenpflichtige erweiterte Sicherheitsupdates (ESU) können die Zeit überbrücken, sind aber nur eine Übergangslösung.

Warum das Supportende ein Risiko ist

Ohne Sicherheitsupdates bleiben neu entdeckte Schwachstellen offen. Angreifer wissen das und suchen gezielt nach veralteten Systemen. Ein einzelner ungeschützter Rechner im Firmennetz kann zum Einfallstor werden – etwa für Ransomware, die sich auf Server und Freigaben ausbreitet. Hinzu kommt: Neue Software und Geräte setzen zunehmend Windows 11 voraus.

Welche Optionen haben Unternehmen?

1. Upgrade auf Windows 11

Erfüllt die Hardware die Anforderungen (unter anderem TPM 2.0 und ein unterstützter Prozessor), lässt sich der Rechner auf Windows 11 aktualisieren. Wichtig ist eine vorherige Prüfung von Fachanwendungen, Druckern und Peripherie.

2. Austausch der Hardware

Ältere Geräte ohne Windows-11-Unterstützung werden ersetzt. Das ist eine gute Gelegenheit, Arbeitsplätze zu vereinheitlichen und sauber neu einzurichten.

3. Erweiterte Sicherheitsupdates (ESU)

Microsoft bietet Unternehmen kostenpflichtige Extended Security Updates für einen begrenzten Zeitraum an. Sie verschaffen Zeit für die Umstellung, ersetzen sie aber nicht.

So läuft eine geordnete Umstellung ab

  1. Bestandsaufnahme: Welche Geräte laufen noch mit Windows 10, und sind sie Windows-11-fähig?
  2. Kompatibilität prüfen: Fachsoftware, Treiber, Drucker, Spezialgeräte.
  3. Planung: Reihenfolge und Zeitfenster festlegen, damit der Betrieb weiterläuft.
  4. Umstellung oder Neueinrichtung: mit einheitlichen Einstellungen, Software und Sicherheitsrichtlinien.
  5. Datenübernahme und Übergabe: Benutzerdaten und Einstellungen übernehmen, Mitarbeitende kurz einweisen, Geräte dokumentieren.

Wir haben diese Umstellung zum Beispiel für eine Spedition im Kreis Calw begleitet: Arbeitsplatzsysteme wurden strukturiert von Windows 10 auf Windows 11 migriert. Mehr zur Einrichtung von Arbeitsplätzen auf der Seite Workplace & Geräte-Rollout.

Kurz beantwortet

Ergänzende Fragen

Darf ich Windows 10 im Unternehmen weiter nutzen?

Technisch ja, aber ohne Sicherheitsupdates steigt das Risiko deutlich. Für Geräte mit Zugriff auf Firmendaten und Internet ist eine Umstellung dringend zu empfehlen.

Woran erkenne ich, ob ein PC Windows-11-fähig ist?

Über die PC-Integritätsprüfung von Microsoft oder eine Inventarisierung durch Ihren IT-Dienstleister. Entscheidend sind unter anderem TPM 2.0, Secure Boot und ein unterstützter Prozessor.

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